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Arbeitskräfte aus dem Ausland

Arbeitskräfte aus dem Ausland

Die Ist-Situation: Es besteht Bedarf

2015: Die deutsche Wirtschaft boomt. Deutsche Unternehmen suchen zunehmend nach Fach- und Führungskräften. Für immer mehr Unternehmen scheinen Zuwanderer als Arbeitskräfte aus dem Ausland eine praktische und einfache Lösung zu sein. Aber sind Zuwanderer eine gute Lösung? Sind sie die einzige Lösung? Welche Anforderungen werden erfüllt und welche Unternehmen können tatsächlich profitieren?

 

Zunächst einmal können wir nicht generell annehmen, dass Zuwanderer pauschal unseren Arbeitskräftebedarf abdecken können. Wir sollten uns zunächst fragen:

 

  • Wer benötigt welche Arbeitskräfte?
  • Wie sind die Anforderungsprofile in einem mittelständischen Unternehmen?
  • Welche branchenspezifischen Anforderungen müssen erfüllt werden?

 

Im Mittelstand wird der Unternehmer die fertig ausgebildete Fachkraft suchen, die den freien Arbeitsplatz ausfüllt, ohne dass zeitraubende Weiterbildungsmaßnahmen oder Sprachkurse erforderlich sind. Im Mittelstand werden überwiegend Fachkräfte und gewerbliche Arbeitskräfte gesucht, Führungskräfte dagegen sehr selten. Die Zahl der benötigten Auszubildenden wird sich in Grenzen halten, während Studenten in der Personalplanung kaum eine Rolle spielen.

 

Größere Unternehmen suchen ebenfalls händeringend nach Fachkräften, aber zusätzlich auch nach gut ausgebildeten Führungskräften für das mittlere und obere Management. Diese Unternehmen haben im Gegensatz zum Mittelstand häufiger das Potenzial, Auszubildende und Studenten einzusetzen und Letztere gegebenenfalls weiter zu qualifizieren.

 

Wie aus diversen Erhebungen bekannt wurde, wollen insbesondere Unternehmen mit über 5.000 Mitarbeitern ausländische Arbeitskräfte einstellen. Sie versprechen sich hierdurch beispielsweise einen besseren Zugang zu ausländischen Märkten. Auf dem deutschen Arbeitsmarkt finden sie nicht das entsprechende Personal, oder es fehlen hierzulande die spezifischen Qualifikationen.

 

Problemlösung durch Arbeitskräfte aus dem Ausland?

Arbeitskräfte aus dem Ausland ist ein viel zu pauschaler Begriff. Und das hat nichts zu tun mit den Flüchtlingen, die in großer Zahl nach Deutschland kommen. Sie sollen hier nicht betrachtet werden.

 

Arbeitskräfte aus dem Ausland sind vielfach gut ausgebildet und haben oft sogar eine Hochschulausbildung. Doch sind sie allein dadurch den Anforderungen des Arbeitsmarktes in Deutschland gewachsen?

 

Zuwanderer mit abgeschlossener Hochschulausbildung, wie Ärzte oder Ingenieure, erfüllen die Anforderungen weitgehend. Bei ihnen ist auch die Zahl der anerkannten Abschlüsse am größten.

 

Dabei spielt, wie in allen anderen Beschäftigungsfeldern auch, die Herkunft eine wichtige Rolle. Ärzte aus dem Iran zum Beispiel sind meist überdurchschnittlich gut ausgebildet und steigen hier in anerkannte Funktionen auf. Anders sieht es bei Facharbeitern aus. Hier gibt es einen wesentlichen Unterschied zu den deutschen Grundlagen hinsichtlich der Ausbildung: Wir haben in Deutschland das duale Ausbildungssystem mit praktischer Lernerfahrung im Betrieb und fachlicher Bildung in der Berufsschule. Dieses duale Ausbildungssystem ist nahezu einzigartig und uns selber kaum noch bewusst. Es wird wenig darüber berichtet, aber die Vorteile sind enorm groß: Ein deutscher Facharbeiter / Meister kann neben seinem fachlichen Können auch seinen fachtheoretischen Hintergrund zur Problemlösung einsetzen. So kann er selbstständig Alternativen erarbeiten und auch schwierige Aufgaben aus technischer und ökonomischer Sicht effizienter lösen.

 

Fehlt diese fundierte Ausbildung, bleibt der Mittelstand aus guten Gründen der Einstellung von ausländischen Fachkräften gegenüber eher abwartend oder skeptisch.

 

Daher stellt sich die Frage, ob Arbeitskräfte aus dem Ausland tatsächlich für jede Branche und Unternehmen jeder Größenordnung pauschal als Lösung genannt werden sollten.

 

Die Herausforderungen: Auf Unternehmer- und Bewerberseite

Um Arbeitskräfte aus dem Ausland für beide Seiten gewinnbringend und unproblematisch einzusetzen, gibt es den Vorschlag, der nicht erst bei der Einstellung der ersten Mitarbeiter beginnt.

 

Firmen tun langfristig gut daran, die Personalplanung in Zukunft ähnlich intensiv zu betreiben, wie die Finanzplanung. Sehen Sie als Unternehmer nicht nur monetäre Mittel als wichtige Ressource, sondern auch die Mitarbeiter.

 

Leider fehlt in vielen Unternehmen, und hier besonders in mittelständischen, die oben skizzierte gezielte Vorbereitung. Weswegen diese Chance wie gesagt, oft vertan wird.

 

Definieren Sie Ihre Anforderungen hinsichtlich des Personalbedarfs auf wenigstens drei Jahre im Voraus. Legen Sie die Anzahl der erforderlichen Mitarbeiter, Qualifikationen und Weiterbildungen sowie das Eintreten und Ausscheiden fest.

 

Parallel zu einer vorausschauenden Personalplanung gehört auch die aktive Beobachtung des Arbeitsmarktes zur Aufgabe, um vakante Stellen aus möglichst vielen Quellen heraus zu besetzen. Erst dann sollten Arbeitskräften aus dem Ausland gezielt gesucht und entsprechend eingesetzt werden.

 

So werden die Chancen, die sich durch Mitarbeiter aus dem Ausland ergeben können, oft vertan.

 

Die Bewerber aus dem Ausland haben andererseits oft Probleme, sich in einem deutschen Unternehmen baldmöglichst zurechtzufinden. Dies hängt teilweise mit der Sprache zusammen, aber auch mit der Anerkenntnis ihrer im Ausland erworbenen Qualifikationen. Hintergrund ist die problematische Vergleichbarkeit. Darüber hinaus sind es aber oft die betrieblichen Umstände, die Abläufe und die Vorgaben, die einer Eingliederung im Weg stehen. Ungewohnte, organisatorische und manchmal auch bürokratische Hindernisse erschweren die Eingliederung von Mitarbeitern aus europäischen Randgebieten und anderen Kulturkreisen zusätzlich.

 

Das Angebot: Professionelle Unterstützung

In dieses Spannungsfeld zwischen Bedarf und Problemlösung wagen sich nur wenige seriöse Recruiting-Unternehmen. Die ALPHA HEADHUNTER INTERNATIONAL GMBH führt erfolgreich seit Jahren qualifizierte Arbeitskräfte und Unternehmen zusammen, die vakante Stellen besetzen wollen.

 

Unser Erfolg basiert dabei darauf, dass wir die qualitativen Anforderungen des suchenden Unternehmens mit den individuellen Möglichkeiten der Bewerber bis zur Festeinstellung und darüber hinaus in Einklang bringen. Bei diesem Prozess können wir immer öfter qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland einbringen, die durch unsere besonderen Auswahl-Methoden auf die vor ihnen liegende Aufgabenstellung vorbereitet werden.

 

 

Lothar Stiehl, Mentor Alpha Headhunter International GmbH